10 tage nach meinem letzten kiepchen lässt sich folgendes feststellen:
* ich bin derart energiegeladen, dass ich bereits beginne mein umfeld damit zu nerven. wo immer rumgehangen, abgehangen und entknittert wird, schreie ich: no loitering! habe ich früher nach einer kippe ca. 30 minuten gebraucht um wieder kreislauftechnisch wieder einigermassen auf dem damm zu sein, brauche ich jetzt manchmal 30 minuten um ein bisschen runter zu kommen.
* es fällt mir erstaunlich leicht. das kiepchen am mittag, wenn ich die kinder zum mittagsschlaf hingelegt habe, vermisse ich überhaupt nicht. es gibt eigentlich nur eine situation in der ich das rauchen sehr vermisse: nach dem essen. ich habe mir wohl angewöhnt relativ gut und ausreichend zu essen um dann dieses “ischbinsopappsatt”-gefühl mit einer kippe zu reduzieren. das geht nun natürlich nicht mehr. konsequenz: ich esse weniger und prompt stellt sich auch nicht die lust nach der kippe ein.
* sehr interessante beobachtung: ich habe immer während des telefonierens geraucht und stelle nun fest, dass ich jetzt viel aufmerksamer. ich weiss gar nicht, woran das liegt. vielleicht, weil der gesprächsfluss ein anderer ist, weil man nicht immer zeit braucht fürs ziehen und auspusten? klingt komisch, aber neben dem energiegewinn auch so eine sache, die mir schon beim letzten entzug auffiel - irgendwas ist wohl dran.
* fazit: beste entscheidung ever.
(vreni: ausdrucken und übers bett hängen!)
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